Ablauf des Publikationsprozesses

Die Veröffentlichung der Beiträge geschieht laufend. Beiträge, die nicht Sonderausgaben zugeordnet werden, werden Jahres-Ausgaben zugeordnet. 

Mögliche Beitragsformate sind qualitative und quantitative Studien, theoretische Arbeiten, Literatur-Reviews und Berichte (etwa über Foren oder Konferenzen). sustain begrüßt die Weiterentwicklung wissenschaftlicher Publikationsformate, z. B. durch die Einreichung spekulativer Beiträge oder experimenteller Formate. Die Beiträge können auf Deutsch oder auf Englisch verfasst sein.

Am Einreichungsprozess sind beteiligt: die Autor:innen selbst, Editors in Chief oder Guest Editors (bei Special Issues), Gutachter:innen aus dem Editors Board und Advisory Board sowie redaktionelle Mitarbeiter:innen.

Ablauf von Einreichung, Begutachtung und Veröffentlichung

Mit Ausnahme der Literatur-Reviews und Berichte durchlaufen die Beiträge ein open-peer-review-Verfahren nach folgendem Ablauf:

  1. Einreichungen erfolgen über das Open Journal System (OJS). Einreichungen sollen den Richtlinien für Autor:innen entsprechen.
  2. Bei Eingang von Einreichungen prüft ein:e Editor in Chief/Guest Editor die formalen Kriterien (Vollständigkeit, Einhaltung wissenschaftlicher Standards) und die thematische Passung zum Journal und entscheidet, ob
    a. die Einreichung in das Review-Verfahren geleitet oder
    b. aufgrund fehlender thematischer Passung abgelehnt wird. 
  3. Die Editors in Chief/Guest Editors bitten zwei Personen aus dem Advisory Board/Editors Board (ohne Editors in Chief) um jeweils ein Gutachten. In Einzelfällen können auch Gutachten von Personen außerhalb der Boards einbezogen werden.
  4. Die Gutachten sollen sich an den Richtlinien für Gutachten ausrichten und werden in das Formular im Open Journal System eingegeben. Die Gutachten münden in eine Empfehlung einer der folgenden Möglichkeiten:
    a. Annahme ohne Überarbeitung
    b. Entscheidung über Annahme nach Überarbeitung
    c. Ablehnung ohne Überarbeitungsmöglichkeit
    d. Empfehlung zur Einreichung bei einem anderen Journal
  5. Die Editors in Chief/Guest Editors entscheiden unter Berücksichtigung der Gutachten über das weitere Verfahren gemäß der unter (4) aufgeführten Optionen.
  6. Die Autor:innen werden über die Entscheidung informiert. Bei Option a weiter bei Punkt 8.
  7. Nach dem Upload der Überarbeitung durch die Autor:innen in das OJS erfolgt eine erneute Sichtung durch die Editors in Chief/Guest Editors und eine Entscheidung für eine der folgenden Optionen:
    a. Annahme, wenn alle wesentlichen Kritikpunkte bearbeitet wurden.
    b. Erneute Einholung von Gutachten, wenn die Überarbeitungen über die Vorschläge und Rückmeldungen der Reviews in so beträchtlichem Umfang hinausgehen, dass sich die inhaltliche Ausrichtung des Beitrags verändert oder wenn wesentliche Kritikpunkte argumentativ abgelehnt werden.
    c. Ablehnung, wenn auf wesentliche Kritikpunkte nicht reagiert wird.
  8. Nachdem ein Beitrag von den Editors in Chief/Guest Editors freigegeben wird, prüft die Redaktion den Beitrag auf orthografische o.ä. Fehler, erzeugt eine DOI und eine PDF/A-Datei, in der die DOI-Nummer angegeben ist und gibt die PDF/A-Datei über das OJS zur Veröffentlichung frei.

Der gesamte Prozess findet innerhalb des OJS statt.

Die Editors in Chief/Guest Editors können jederzeit ein drittes Review hinzuziehen. Die Editors in Chief/Guest Editors begutachten die Beiträge nicht im Sinne des Punktes 4.

Mit ihrer Einreichung erklären die Autor:innen, dass weder der Beitrag als Ganzes noch Ausschnitte daraus zuvor an anderer Stelle publiziert wurden, auch nicht in einer anderen Sprache, und dass der gleiche Beitrag nicht an anderer Stelle zur Publikation eingereicht wurde.

Bei den Formaten Literatur-Review und Bericht erfolgt die Begutachtung durch die Editors in Chief.

Auswahl der Gutachter:innen

Bei laufenden Einreichungen erfolgen zwei Gutachten aus dem Editors Board und/oder Advisory Board. Bei Special Issues können nach dem Ermessen der Editors in Chief/Guest Editors auch Gutachten aus dem Kreis der einreichenden Autor:innen (distributed peer review) zurate gezogen werden.

Maßgeblich für die Übernahme eines Gutachtens ist die Einschätzung der Editors in Chief/Guest Editors, dass der:die Gutachter:in über die notwendige fachliche Expertise verfügt, um die Einreichung beurteilen zu können. Bei distributed peer reviews wird davon ausgegangen, dass alle einreichenden Autor:innen mit dem Thema ausreichend vertraut sind, um ein Gutachten übernehmen zu können.

In keinem Fall werden Gutachter:innen beauftragt, bei denen mit Interessenkonflikten zu rechnen ist.

Rücknahme, Überarbeitung oder Berichtigung

Werden nach der Veröffentlichung Umstände bekannt, die die wissenschaftliche Integrität eines Beitrags infrage stellen, kann das Editors Board mit einfacher Mehrheit entscheiden, die Veröffentlichung zurückzunehmen. Statt des Artikels erscheint dann die Begründung für die Rücknahme auf der Journal-Website.

Eine Überarbeitung der Artikel nach der Veröffentlichung ist möglich und wird im Artikel durch sichtbare Streichungen und Berichtigungen kenntlich gemacht. Der veröffentlichte Artikel wird auf der Journal-Website um den überarbeiteten Artikel ergänzt.

Eine Berichtigung durch die Autor:innen ist in Form eines Kommentars möglich. Kommentare können auch von Personen verfasst werden, die nicht Autor:in sind. Kommentare werden als gesonderte PDF/A-Dateien auf der Unterseite des Artikels veröffentlicht. Kommentare müssen den ethischen Grundsätzen des Journals entsprechen und werden vor Veröffentlichung dahingehend durch die Editors in Chief geprüft.